Metallbrand

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Unter Metallbrand versteht man das unkontrollierte und Schaden verursachende Verbrennen von Metallen. Bei den auftretenden hohen Temperaturen von über 2000 °C zersetzt sich Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Infolgedessen besteht die Gefahr von Knallgasexplosionen, weshalb Wasser als Löschmittel nicht verwendet werden darf. Bei Brandtemperaturen von 1500 °C werden schon durch die Wärme rund 0,2 % des Wassers aufgespalten, bis 2000 °C etwa 2 % und bei 2500 °C bereits 9 %. Das bedeutet, je heißer ein Metallbrand ist, desto gefährlicher ist der Einsatz von Wasser. CO2 ist ebenfalls ungeeignet, da Metalle bei hohen Temperaturen auch in CO2 brennen. Dabei wird der Kohlenstoff unter Bildung von Metalloxiden reduziert. Die Reaktion hält den Metallbrand aufrecht, ist aber nicht so heftig wie die mit Wasser.

Mit der zunehmenden Verwendung von Akkumulatoren mit Lithium-Ionen Technologie, wie sie zum Beispiel in elektrischen Speichern, E-Bikes oder E-Cars zum Einsatz kommt, steigt das Brandrisiko vor allem dann, wenn größere Mengen von Akkus gelagert werden. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Brandbekämpfung insbesondere von Lithiumbränden eine neue Dimension.

  • Produktions- und Lagerbereiche mit brennbaren Leichtmetallen